
Monatsthema Mai

"Tool Time"
Liebe Yoginis & Yogis,
im Mai starten wir mit einem neuen Monatsthema: „Tool Time“.
Ich freue mich sehr auf diesen Monat, weil er uns an etwas erinnert, das im Yoga schnell verloren gehen kann:
Es muss nichts bewiesen werden.
Hilfsmittel als Einladung, nicht als „Korrektur“
In meinen Stunden erlebe ich immer wieder, dass Teilnehmer*innen eine gewisse Scheu davor haben, Hilfsmittel zu benutzen.
So, als würden Blöcke bedeuten, dass man etwas nicht „richtig“ kann.
Für mich ist das Gegenteil der Fall.
Hilfsmittel sind keine Korrektur – sie sind eine Einladung.
Eine Einladung, einen Schritt zurückzutreten.
Aus dem „Ich muss das schaffen“ herauszugehen.
Und hin zu der Frage: Was tut mir gerade wirklich gut?
Selbstfürsorge statt Leistungsdenken
Ein Block unter den Händen, ein Gurt, der Raum schafft, oder ein Bolster, das dich trägt, verändern nicht deine Fähigkeit.
Sie verändern deinen Zugang.
Manchmal bedeuten sie weniger Druck, mehr Klarheit, mehr Stabilität oder einfach mehr Ruhe im System.
Und manchmal bedeuten sie vor allem eins:
Du darfst es dir leichter machen.
Yoga ist kein Ort, an dem man sich beweist.
Sondern ein Raum, in dem man sich selbst besser spüren darf.
Hilfe annehmen darf geübt werden
Hilfe anzunehmen fällt mir persönlich nicht immer leicht, und ich beobachte, dass es auch vielen Menschen in meinem Umfeld ähnlich geht. Oft ist da mehr Gewohnheit, alles selbst zu regeln, als echte Offenheit dafür, Unterstützung zuzulassen.
Vielleicht ist genau das etwas, das man erst wieder lernen darf.
Nicht alles alleine tragen zu müssen.
Nicht alles selbst halten zu müssen.
Und Unterstützung nicht als Ausnahme zu sehen, sondern als Möglichkeit.
Vielleicht ist genau das auch ein kleiner Transfer in den Alltag:
Wenn wir lernen, auf der Matte Unterstützung zuzulassen, fällt es uns manchmal auch außerhalb leichter.
Tool Time im Mai
In diesem Monat schauen wir uns die verschiedenen Hilfsmittel ganz bewusst an – nicht theoretisch, sondern im Erleben.
Jede Woche steht dabei ein anderes Tool im Fokus:
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Woche 1: Blöcke – für Ausrichtung, Stabilität und bewusste Positionierung
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Woche 2: Polster / Bolster – für Loslassen, Entspannung und Nervensystem-Regulation
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Woche 3: Gurt – für Länge, Verbindung und neue Zugänge in bekannten Haltungen
So entsteht ein langsames Kennenlernen – nicht als Technik, sondern als Erfahrung.
Ich freue mich sehr auf diesen Monat, weil er uns auf eine einfache, aber oft übersehene Spur bringt:
Du musst nicht mehr leisten. Du darfst besser unterstützt sein.
Vielleicht nimmst du dir in deiner nächsten Praxis einfach mal ein Hilfsmittel dazu – nicht, weil du es brauchst, sondern weil du es dir erlaubst.
Ich bin gespannt, was sich dadurch verändert.
Ich freue mich darauf, dich dabei zu begleiten.
Eure Sabine
Das sagen meine Schüler*innen über mich:

Sophia
Sabine schafft es jede Woche eine neue Yogastunde zu kreieren, die immer einen roten Faden hat und ihre eigene Handschrift trägt! Macht richtig Spaß zu ihr zum Yoga zu kommen und danach fühlt man sich immer schön durchbewegt und entspannt!

Sabine
Ich hatte das Vergnügen, mal wieder an einer Yogastunde bei Sabine teilzunehmen, und ich bin absolut begeistert! Ihre Stunden sind kreativ, fließend und stimmig aufgebaut, sodass sich jede Bewegung ganz organisch anfühlt. Die Sequenzen sind nicht nur sinnvoll durchdacht, sondern auch mit viel Achtsamkeit gestaltet. Besonders beeindruckt mich, wie sie mit Feingefühl und Präzision durch die Praxis führt. Man spürt, dass hier nicht nur Fachwissen, sondern auch eine tiefe Leidenschaft für Yoga dahintersteckt. Die Stunde hat mir großen Spaß gemacht, und ich freue mich schon jetzt auf das nächste Mal! Absolut empfehlenswert!

Lisa
Ich hab vorher schon einige Male Yoga ausprobiert aber nur Sabine hat es geschafft dabei zu bleiben. Ihre Anleitung während der Übungen, ihre Stimme und Ihre Leidenschaft für das was sie tut machen die Stunden jedes Mal zu einem Genuss!